Das Beste aus Zell an der Moselschleife

St. Josef-Krankenhaus Zell

Wo der Mensch im Mittelpunkt steht
ST. JOSEF-KRANKENHAUS
Barlstraße 7
56856 Zell/Mosel
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Wir sind für Sie da!
Bei uns finden Sie Versorgung rund um:
moderne medizinische Diagnostik und Therapie
erfahrene und freundliche pflegerische Betreuung
intensive und kompetente Beratung und Information
Hilfe und Unterstützung vor, während und nach dem stationären Aufenthalt

Ihr Gesundheitszentrum in Zell auf dem Barl
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Innere Medizin mit Gastroenterologie
Diabotologie und Onkologie
Neurologie mit Frühreha und spezieller Schlaganfalleinheit
Anästhesie und Intensivmedizin
Gynäkologie und Geburtshilfe mit Elternschule
Kinder- und Jugendmedizin
Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
Augenheilkunde
Radiologie und Computertomografie
Dialysezentrum
Medizinische Versorgungszentrum Mittelmosel
Physiotherapie, Ergotherapie

Das Herz-Jesu-Krankenhaus ist eine Einrichtung der Maria Hilf Gruppe.
Herz-Jesu-Krankenhaus
Südring 8
56428 Dernbach

Ein kleiner Schirm senkt Schlaganfall-risiko

Mit Kathetertherapie Blutgerinnselquelle verschließen

Zell. Ein Schlaganfall taucht plötzlich auf, aber nicht immer unerwartet. Denn es sind verschiedene Risikofaktoren bekannt. Hierzu zählt u.a. das Vorhofflimmern. Diese Form der Herzrhythmusstörung ist an sich gut medikamentös zu behandeln. Jedoch birgt dieses Krankheitsbild zusätzlich das erhöhte Risiko für einen Schlaganfall.

Daher erhalten Patienten mit dieser Form der Herzrhythmusstörung in der Regel blutverdünnende Medikamente. Infolge der Blutverdünnung entstehen weniger Blutgerinnsel, die ansonsten in die Hirnarterien wandern und dort einen Schlaganfall auslösen könnten.

Manche Patienten vertragen die blutverdünnenden Medikamente nicht. Bei anderen erhöht sich durch die Blutverdünnung die Gefahr für eine Blutung. Für diese beiden Patientengruppen bietet das Klinikum Mittelmosel eine weitere moderne Behandlungsmöglichkeit mit Hilfe eines Katheters an.

Ursache für den Schlaganfall sind Blutgerinnsel, die ein Gefäß verstopfen, die das Gehirn versorgen. Die meisten Blutgerinnsel entstehen im sogenannten Vorhofohr, einer sackähnlichen Ausstülpung am oberen Rand des linken Herzvorhofes. Hier setzt die schonende Kathetertherapie im Klinikum Mittelmosel an. Ein dünner und biegsamer Schlauch wird durch einen kleinen Hautschnitt in ein Gefäß eingeführt. Von dort bringt der Katheter einen Spezialverschluss zum Herzen. Dann wird der Verschluss, der etwa die Form eines kleinen Schirmes besitzt, passgenau in das Herzvorhofohr eigesetzt.

Damit wird die Quelle für Blutgerinnsel weitestgehend vom übrigen lebenswichtigen Blutstrom isoliert und gewährleistet, dass keine Blutgerinnsel mehr in das Gefäßsystem gelangen können. Das Schirmchen wächst in die Herzwand ein und erhält somit einen festen Sitz. Der Eingriff selbst stellt für den Patienten nahezu keine Belastung dar, und das Schirmchen beeinträchtigt den Herzmuskel nicht in seiner Pumpfunktion.

„Für unsere Patienten bedeutet dieses schonende Therapieangebot eine wesentliche Verbesserung.“ erläutert Dr. Hanno Verheggen, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie. „Ohne zusätzliche Medikamente einnehmen zu müssen, deren Wirkung leider auch schwanken kann, bieten die Schirmchen einen guten Schutz gegen das erhöhte Schlaganfallrisiko.“