Das Beste aus Zell an der Moselschleife mit den Veranstaltungsterminen 2018 und 2019

St. Josef-Krankenhaus Zell

Wo der Mensch im Mittelpunkt steht
ST. JOSEF-KRANKENHAUS
Barlstraße 7
56856 Zell/Mosel
Telefon 0 65 42 / 97-0
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Wir sind für Sie da!
Bei uns finden Sie Versorgung rund um:
moderne medizinische Diagnostik und Therapie
erfahrene und freundliche pflegerische Betreuung
intensive und kompetente Beratung und Information
Hilfe und Unterstützung vor, während und nach dem stationären Aufenthalt

Ihr Gesundheitszentrum in Zell auf dem Barl
Allgemein-, Unfall-, Viszeral- und Kinderchirugie
Innere Medizin mit Gastroenterologie
Diabotologie und Onkologie
Neurologie mit Frühreha und spezieller Schlaganfalleinheit
Anästhesie und Intensivmedizin
Gynäkologie und Geburtshilfe mit Elternschule
Kinder- und Jugendmedizin
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Augenheilkunde
Radiologie und Computertomografie
Dialysezentrum
Medizinische Versorgungszentrum Mittelmosel
Physiotherapie, Ergotherapie

Das Herz-Jesu-Krankenhaus ist eine Einrichtung der Maria Hilf Gruppe.
Herz-Jesu-Krankenhaus
Südring 8
56428 Dernbach

Zwei neue Chefärzte in Zell

Zwei neue Chefärzte stärken die Kardiologie und die Gastroenterologie am Klinikum Mittelmosel

Fachbereiche für Herzerkrankungen und Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts unter neuer Leitung

Zell, 29.06.2018 – Seit dem 1. Juli stehen zwei neue Chefärzte an der Spitze der Fachbereiche Kardiologie und Gastroenterologie am Klinikum Mittelmosel. Mit Prof. Dr. med. Thorsten Reffelmann übernimmt ein ausgewiesener Spezialist für Herzerkrankungen mit langjähriger Erfahrung die Leitung des Bereichs Kardiologie. Dr. med. Rahman Faize ist Gastroenterologe und Experte für die  Behandlung von Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Er wird den Bereich Gastroenterologie als Chefarzt leiten.

„Wir freuen uns sehr, mit Professor Reffelmann und Dr. Faize zwei langjährig erfahrene Ärzte für das Klinikum Mittelmosel gewonnen zu haben. Sie stärken mit ihrer Expertise unsere bereits sehr gut etablierten Fachbereiche Kardiologie mit dem 24 h Herzkatheterlabor und Gastroenterologie mit moderner Endoskopie und werden neue Impulse setzen“, betont Elisabeth Disteldorf, Geschäftsführerin des Klinikums Mittelmosel.

Beide Bereiche werden seit Jahren am Klinikum erfolgreich geführt und genießen einen sehr guten Ruf in der Region. Die Kardiologie ist mit einem modernen Linksherzkatheterlabor mit 24h-Bereitschaft ausgestattet. Hier werden Eingriffe wie die Erweiterung verengter Gefäßabschnitte durch Ballondilatation oder die Implantation von Gefäßprothesen (Stents) vorgenommen, um den ungehinderten Blutfluss an den herznahen Gefäßen zu gewährleisten. Außerdem können im Katheterlabor Herzrhythmusstörungen mittels elektrophysiologsicher Untersuchung und Ablation behandelt werden. Darüber hinaus bietet die Kardiologie am Klinikum Mittelmosel alle modernen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten, die für die Versorgung akuter und chronischer Herzerkrankungen eingesetzt werden.

Mit Dr. med. Rahman Faize - einem erfahrenen Gastroenterologen - wird ein breites Diagnose- und Therapieangebot bei Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts am Klinikum Mittelmosel zur Verfügung stehen. Dabei spielt die gut ausgestattete endoskopische Abteilung eine zentrale Rolle: Speiseröhre, Magen und Dünndarm bis zum Enddarm können untersucht und auch kleine Eingriffe an den Organen vorgenommen werden, dazu gehören u.a. Stent-Implantationen an Gallengängen und Speiseröhre. Erkrankungen. der Leber und der Bauchspeicheldrüse werden ebenfalls in der Gastroenterologie behandelt. Darüber hinaus steht ein breites endosonographisches Spektrum zur Verfügung.

Prof. Dr. med. Thorsten Reffelmann (49) verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Arzt. Nach dem Studium der Humanmedizin und der Approbation an der RWTH Aachen folgte dort die Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie, Intensivmedizin und später Angiologie. Er war als Oberarzt am Evangelischen Diakoniekrankenhaus Schwäbisch Hall und an der Universität Greifswald und ab 2014 als Chefarzt der Medizinischen Klinik II am Klinikum Idar-Oberstein tätig. Er habilitierte sich 2005 am Universitätsklinikum Aachen und erhielt 2011 eine außerordentliche Professur an der Universität Greifswald. Er verfügt über Schwerpunkte als Hypertensiologe und kardiovaskulärer Präventivmediziner, über Zusatzqualifikationen u.a. in der Rettungsmedizin und Geriatrie sowie in Interventioneller Kardiologie und Spezieller Rhythmologie inklusive der invasiven Elektrophysiologie und Schrittmacher/ICD-Therapie.

Vom HELIOS-Klinikum Wesermarsch kommt Dr. med. Rahman Faize (52). Dort arbeitete er als Chefarzt der Inneren Medizin mit dem Schwerpunkt Gastroenterologie. Sein Studium der Humanmedizin absolvierte er in Kabul/Afghanistan bevor er 1992 nach Deutschland kam und sein Studium an der Universität Mainz beendete. Nach mehreren Stationen als Assistenzarzt legte er 2011 seine Facharztprüfung in der Inneren Medizin ab und war anschließend als Oberarzt am Evangelischen und Johanniter-Krankenhaus Dierdorf-Selters und als Leitender Arzt im Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein tätig. Dr. Faize ist Spezialist auf dem Gebiet der Gastroenterologie, Diabetologie und Hepatologie. Zudem verfügt über mehrere Zusatzqualifikationen, beispielsweise in der Palliativ- und Notfallmedizin, und er hat zahlreiche Weiterbildungen im Bereich der Kardiologie, Pneumologie und Geriatrie absolviert.

Kontakt und Termine für Sprechstunden in der Kardiologie und Gastroenterologie: Klinikum Mittelmosel, Elektivzentrum, Telefon: 06542 97-1350

Weitere Informationen zum Klinikum Mittelmosel finden Sie unter www.klinikum-mittelmosel.de

Die Terminangaben sind teilweise den öffentlichen Mitteilungen in der Presse und im Internet entnommen und erfolgen ohne Gewähr. Eventuell nicht zutreffende Angaben bitte melden! Danke! j.wirtz@wirtz-online.de

Ein kleiner Schirm senkt Schlaganfall-risiko

Mit Kathetertherapie Blutgerinnselquelle verschließen

Zell. Ein Schlaganfall taucht plötzlich auf, aber nicht immer unerwartet. Denn es sind verschiedene Risikofaktoren bekannt. Hierzu zählt u.a. das Vorhofflimmern. Diese Form der Herzrhythmusstörung ist an sich gut medikamentös zu behandeln. Jedoch birgt dieses Krankheitsbild zusätzlich das erhöhte Risiko für einen Schlaganfall.

Daher erhalten Patienten mit dieser Form der Herzrhythmusstörung in der Regel blutverdünnende Medikamente. Infolge der Blutverdünnung entstehen weniger Blutgerinnsel, die ansonsten in die Hirnarterien wandern und dort einen Schlaganfall auslösen könnten.

Manche Patienten vertragen die blutverdünnenden Medikamente nicht. Bei anderen erhöht sich durch die Blutverdünnung die Gefahr für eine Blutung. Für diese beiden Patientengruppen bietet das Klinikum Mittelmosel eine weitere moderne Behandlungsmöglichkeit mit Hilfe eines Katheters an.

Ursache für den Schlaganfall sind Blutgerinnsel, die ein Gefäß verstopfen, die das Gehirn versorgen. Die meisten Blutgerinnsel entstehen im sogenannten Vorhofohr, einer sackähnlichen Ausstülpung am oberen Rand des linken Herzvorhofes. Hier setzt die schonende Kathetertherapie im Klinikum Mittelmosel an. Ein dünner und biegsamer Schlauch wird durch einen kleinen Hautschnitt in ein Gefäß eingeführt. Von dort bringt der Katheter einen Spezialverschluss zum Herzen. Dann wird der Verschluss, der etwa die Form eines kleinen Schirmes besitzt, passgenau in das Herzvorhofohr eigesetzt.

Damit wird die Quelle für Blutgerinnsel weitestgehend vom übrigen lebenswichtigen Blutstrom isoliert und gewährleistet, dass keine Blutgerinnsel mehr in das Gefäßsystem gelangen können. Das Schirmchen wächst in die Herzwand ein und erhält somit einen festen Sitz. Der Eingriff selbst stellt für den Patienten nahezu keine Belastung dar, und das Schirmchen beeinträchtigt den Herzmuskel nicht in seiner Pumpfunktion.

„Für unsere Patienten bedeutet dieses schonende Therapieangebot eine wesentliche Verbesserung.“ erläutert Dr. Hanno Verheggen, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin und Kardiologie. „Ohne zusätzliche Medikamente einnehmen zu müssen, deren Wirkung leider auch schwanken kann, bieten die Schirmchen einen guten Schutz gegen das erhöhte Schlaganfallrisiko.“