Das Beste aus Zell an der Moselschleife

Neujahrsempfänge

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Wein-Kultur-Nacht

[Aus der Stadtratssitzung vom 27.06.2016 - Punkt 7.2]
Der Vorsitzende informierte über die angefallenen Arbeitsstunden der städtischen Mitarbeiter im Zusammenhang mit der Vorbereitung und Durchführung der Wein-Kultur-Nacht im Rathaus. Er teilte mit, dass er beabsichtige, die Veranstaltung im kommenden Jahr nicht mehr bzw. nicht mehr mit Unterstützung der städtischen Mitarbeiter durchführen zu lassen. Hintergrund seien die fehlenden Personalkapazitäten infolge der vom Stadtrat beschlossenen Stellenstreichung.
Hans Schwarz
Stadtbürgermeister

Rheinzeitung, Dezember 2016

Jumelage fällt aus

Tradition gekippt
Das "Verhalten der Beigeordneten der Stadt sowie der Mehrheitsfraktion im Stadtrat gegenüber dem Stadtbürgermeister hat dazu geführt, dass dieser die Jumelage in Zell abgesagt hat" sagt der Bürgermeister. Somit fehlt im Zeller Stadtleben nach der Abschaffung des städtischen Neujahrsempfangs derzeit eine weitere Veranstaltung, die der Kommunikation und Verständigung dienen sollte.
Das Thema in Facebook: https://www.facebook.com/groups/566031623417981/

Jumelage 2015 fällt aus

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Brückenfest abgesagt RZ

Fußgängerbrücke entzweit Stadtrat

Jubiläum Stadt Zell sagt Feier zum 50-jährigen Bestehen ab – Zarte Bande will man zu polnischer Stadt knüpfen

Von unserem Redaktionsleiter Thomas Brost (Rheinzeitung)

M Zell. Hinter einem unscheinbar klingenden Tagesordnungspunkt verbarg sich in der jüngsten Sitzung des Zeller Stadtrates erheblicher Zündstoff: Eigentlich hätte die Stadt ihre Fußgängerbrücke zum 50-jährigen Bestehen gern in ein schönes Licht getaucht. Die farbliche Anstrahlung war ein Aspekt, ein weiterer die Festivität, die in Zell (samstags) und in Kaimt (sonntags) hätte „abgebrannt“ werden sollen. Daraus wird jedoch nichts. „Die Feiern fallen aus“, sagte Stadtbürgermeister Hans Schwarz anfangs lakonisch, um kurze Zeit später ins Detail zu gehen.

Mit den Vereinen und der Gastronomie habe man zwar Einvernehmen erzielt gehabt, allerdings seien Parallelveranstaltungen der Stadt in die Quere gekommen. „Sie verhindern unsere Planung, deswegen habe ich die Unterstützung der Stadt zurückgezogen“, betonte Schwarz. Insbesondere gehe es um ein Hoffest in der Nähe der Fußgängerbrücke.

Jutta Koch (FWG) fasste dies als Affront gegen ihre Person auf, die Gastronomin sprach von „Mobbing“ im Rat und dass sie sich in der Schwarze-Katz-Stadt nicht mehr wohlfühle. Johannes Hallebach (FWG) sprang ihr bei und befand, dass die Stadt „total überreagiert“ habe. Wenn Stadt und Tourist-Information solch ein Fest geplant hätten, sollten sie es gefälligst durchziehen. Eine Erklärung dazu im nicht öffentlichen Teil der Sitzung kündigte daraufhin Stadtchef Schwarz an.

In Schutz nahm Lothar Bremm den Stadtchef. Er habe versucht, jeden ins Boot zu holen. „Wir wollen ein schönes Zell unseren Gästen anbieten, und dazu soll jeder beitragen“, sagte der CDU-Fraktionssprecher. Die Illumination der Brücke findet er als Idee „genial“, zumal über Spenden ein Großteil der Kosten eingenommen werden könnte. Deswegen befürwortet er es, wenn die Brücke angestrahlt werden würde. Einstimmig, mit 13 Ja-Stimmen bei fünf Enthaltungen, brachte Bremm einen Antrag durch, durch den der Punkt von der Tagesordnung abgesetzt wurde. Jetzt soll die Verwaltung genau berechnen, welche Kosten und Folgekosten entstehen, wenn die Fußgängerbrücke beleuchtet wird.

Zwei Angebote sind vorgelegt worden. Sie liegen allerdings weit auseinander. Eine Trierer Firma verlangt rund 18 000 Euro (ohne Kabel- und Lohnkosten), ein anderes Unternehmen 74 000 Euro inklusive.

Geht Zell eine Partnerschaft mit einer Stadt in Polen ein? Hans Schwarz berichtete von einer Fahrt nach Plonsk nahe Warschau, die „sehr positiv“ verlaufen sei. Plonsk ist Partnerstadt von Crépy en Valois und offenbar daran interessiert, Bande zu Zell zu knüpfen. Vereinbart wurden ein Austausch in den Bereichen Kultur, Sport und Bildung. Eingeladen hat Schwarz eine Delegation aus Plonsk fürs nächste Jahr. Und Andrzej Pietrasik wird schon früher eintreffen: Der Bürgermeister der 23 000-Einwohner-Stadt will in Zell Urlaub machen.

RZ Mittelmosel vom Dienstag, 11. September 2012, Seite 13 (0 Views)