Das Beste aus Zell an der Moselschleife mit den Veranstaltungsterminen 2017 und 2018

Jahreshauptversammlung 2014

In der Jahreshauptversammlung des Gewerbevereins Zell am 7. Mai konnte der Vorsitzende, Karlheinz Kirch, von den bisherigen Veranstaltungen zum 170. Geburtstag des Vereins berichten. Der GVZ wurde im Jahr 1844 gegründet und ist seitdem, mit einer Unterbrechung in den 1930/40-er Jahren, aktiv für Zell und sein Gewerbe tätig. Das heutige Motto „Vereint mehr erreichen“ zieht sich durch die Geschichte des hundert Mitglieder zählenden Vereins und macht immer wieder Mut, alle Probleme zu meistern.

„170 Jahre Gewerbeverein“ wurde anlässlich des Frühjahrempfangs zusammen mit Persönlichkeiten, die die Tradition und die langjährigen Aktivitäten zu schätzen wissen, gefeiert. So gratulierten Verbandsbürgermeister Simon, Landrat Schnur über seinen Beigeordneten und Eberhard Noll von der IHK Koblenz. Das Überraschungsgeschenk, den äußerst selten verliehenen Wappenschild des Landes Rheinland-Pfalz, überbrachte Heike Raab, Staatssekretärin im Innenministerium, im Namen von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Einen freundlichen Gratulationsbrief übersandte Julia Klöckner.
Erstmals seit den 1960-er Jahren lebte das 1.-Mai-Treffen mit einem Jubiläumsfrühschoppen wieder auf. Zurzeit laufen die Vorbereitungen zur „Langen Tafel“ am 19. Juli.

Dem Kassenwart wurde wieder sorgfältige Buchführung bestätigt, mit Christian Thielmann ein neuer Kassenprüfer gewählt und mit Josi Saxler eine bewährte Prüferin im Amt bestätigt. Die Entlastung fand bei Enthaltung des Vorstandes einstimmig statt. 

Ein Thema war die Vereinsfahne, deren Zustand vom ehemaligen Fähnrich Georg Bohn beanstandet wurde. Der Vorstand wird die Kosten für eine eventuelle Neuanschaffung ermitteln. Das Thema „Fahne“ war von der Diskussion um die Wahl eines neuen Fähnrichs begleitet. Die Fahne – und auch der Wappenschild des Landes - sind im neuen Schaufenster des GVZ in der Schlossstraße gegenüber dem Schloss zu sehen.

In der Versammlung sollte nach Vorstandsmeinung ausdrücklich nicht über die Beziehung des Vereins zum Stadtbürgermeister Schwarz und über die von ihm betriebene Entfernung der Werbetafeln auf dem Barl gesprochen werden. Auf eine Anfrage des Mitgliedes und 1. Beigeordneten der Stadt, Karl-Heinz Weis, hin wurden die Themen jedoch unter „Anfragen und Mitteilungen“ behandelt, was zu teilweise unerfreulichen Debatten führte, die weitere Unstimmigkeiten zutage treten ließen. So wurde bedauert, dass, nachdem der Stadtbürgermeister das Stadtmarketing für die Altstadt zur Chefsache erklärt hat, er eine Beteiligung des GVZ gänzlich ausschließt. Als unerfreulich erkannt wurde auch, dass dem 170-jährigen Vereinsjubiläum seitens des Bürgermeisters keine Beachtung geschenkt und ein genereller Boykott erlebt wird. Aus diesen Erkenntnissen heraus resultierte schlussendlich der Hinweis des Vorstandes, dass sich weitere Aktivitäten des Vereins und des Vorstandes, wie auch weitere Jubiläumsveranstaltungen, am Ausgang der Kommunalwahlen orientieren werden.

Nach offiziellem Schluss der Versammlung saß man noch lange zusammen und es zeigte sich im offenen Gespräch, dass das Vereinsleben von einem gesunden kollegialen Miteinander der Mitglieder geprägt ist, welches Höhen und Tiefen jeglicher Art gewachsen ist.